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Samstag, 23. Mai 2020

Erentrudis - Mühlstein Trailsurfing-Runde

Obwohl es in der Früh noch regnet, möchte ich heute mit dem neuen Bike unbedingt eine Runde drehen, also radle ich trotz leichten Regens am späten Vormittag los. Ich möchte zur Erentrudis und dann ein paar schöne Trails den Mühlstein runter fahren. Geplant - getan. Auf der Straße rauf zur Erentrudis sind mittlerweile wieder mehr Autos unterwegs also zu Corona-Zeiten. Mit dem neuen Bike bin ich auf der Straße etwas langsamer als mit dem (leichteren) alten, ich sitze aber sehr bequem, kann das meiste im 3. und 2. Gang durchfahren und bin halt ein paar Minuten langsamer als sonst. Der Genuss ist aber mindestens genau so groß und ich freue mich schon während der ganzen Auffahrt auf die Trails im Wald!

Oben dann kurz durchgeschnauft und ab in den Wald in Richtung Mühlstein. Zuerst auf einer Wurzelpassage mit kurzem Steilstück auf einen größeren Weg und dann rüber zur Forststraße, die vom Vollererhof raufkommt. Dort dann gleich wieder rechts abgebogen und einen Weg, der im Wald dann immer kleiner wird und am Schluss ein genialer Singletrail ist, hinunter bis man fast direkt in St.Jakob ankommt. Dann runter zur Salzach und am Fluss entlang bis nach Elsbethen, dort dann den Bach entlang bis zur Hauptstraße und über den Aigner Campingplatz, wo ich noch ein kurzes Waldstück mitnehme, um mein Fully so richtig zu genießen, zurück nach Parsch.

Ich werde mit jedem Meter glücklicher mit meinem Bike. Beim Rauffahren denke ich noch oft, dass die superleichte Carbonvariante wahrscheinlich noch besser gewesen wäre, aber auch so macht das Rauffahren noch Spaß und sowie es ins Gelände oder Bergab geht, ist der Spaßfaktor jetzt plötzlich um ein Vielfaches höher!!







Mittwoch, 20. Mai 2020

Gaisbergspitze mit Trailabfahrt mit dem neuen Bike

Zur Feier des speziellen Tages heute teste ich mein neues Bike mit einer Fahrt auf den Gaisberg. Über Judenbergweg auf der Forststraße und der steilen Trasse rauf bis zum Kobenzl Hier zeigen sich klar die Vor- und Nachteile des neuen Bikes. Durch die Vollfederung pickt das Hinterrad immer am Boden und man kann mit weniger Konzentration schwerere Abschnitte leichter bergaufradeln. Dafür ist es schon deutlich schwerer als mein 'altes' Bike und auch etwas schlechter übersetzt. Geschwindigkeits-Rekorde werde ich mit dem Bike bergauf keine aufstellen - aber es macht wirklich viel Spaß. 
Oben auf der Gaisbergspitze mach ich mir dann mein mitgebrachtes Müllnerbräu auf und genieße meine persönlichen Feiertag. Runter dann über so viele Trails wie möglich - und da zaubert es mir dann ein richtig fettes Grinsen ins Gesicht: Das Fully ist viel leichter zu fahren und ich kann einen Trail, der bei normalen Bedingungen für mich fast am Limit ist, bei den heutigen ziemlich schwierigen Bedingungen (nass, große Steine im Weg usw.) sehr entspannt und mit viel Genuss runtercruisen. Das hat wirklich Spaß gemacht - gerne bald wieder!!








Dienstag, 25. Juni 2019

Gersbergauffahrt - Gänsbrunnstraße

Es ist heute extrem heiß und ich komme erst später von der Arbeit nach Hause. Nachdem ich endlich die bestellte Montagepaste und das Lagerfett bekommen habe, bastle ich noch schnell am Rad herum, damit das Knacken vom Sattel und den Pedalen/Schuhen verschwindet. Dafür die Sattelstütze mit der Montagepaste eingeschmiert und die Schraube für die Sattelbefestigung ordentlich angezogen. Dann noch die Cleats fester angezogen und Cleats und Pedale mit dem Lagerfett behandelt.
Vom Sattel und den Pedalen habe ich nichts gehört beim Biken, dafür hat meine Hose am Sattel ordentlich gequietscht und der Lenker hat sich auch mit ein paar Knacksern gemeldet (da werde ich wohl auch alles aufschrauben, mit Montagepaste bearbeiten und mit dem Drehmomentschlüssel neu festschrauben...).

Rauf geht es über den Judenbergweg und die Forststraße rauf zum Kobenzl bzw. zur Gaisbergstraße. Ich bin eigentlich zu spät dran zum Biken (nach 20 Uhr) und prompt treffe ich im Wald einen Jäger, der mir erklärt, dass das kein Radweg ist sondern eine Forststraße. Er hat das sehr ruhig getan, trotzdem nervt es mich ein bisschen. Ich schaue normal immer, dass ich um diese Zeit nicht mehr im Wald unterwegs bin, aber es war taghell, immer noch heiß und wo ich da unterwegs bin, weiß ich eigentlich selber...Irgendwann in naher Zukunft wird es da hoffentlich endlich einmal eine Lösung geben. Ich bin ja auch nicht dafür, dass die Mountainbiker überall und immer mit ihrem Bike rauf und runterdüsen dürfen, aber man kann doch auch nicht so tun als ob es die tausenden Biker in Salzburg nicht gibt? Wenn es genügend ordentliche, offiziell erlaubte Touren gäbe, wäre das Problem schnell behoben. Wenn man aber sowieso überall grundsätzlich illegal unterwegs ist, sowie man die Straße mit dem MTB verlässt, ist es dann eigentlich schon egal, wo man dann fährt. So fahren dann viele dort, wo sie eigentlich nicht unterwegs sein sollten... Das Gesetz, dass der Wegerhalter haftbar gemacht werden kann, sollte doch eigentlich relativ einfach zu ändern sein - geht ja in anderen Ländern auch. Es kann doch nicht sein, dass ein paar wenige Jäger (in Relation zu den Mountainbikern) das alleinige Recht auf Zeit im Wald haben. Da läuft doch was verkehrt...


Auf der Gaisbergstraße bewundere ich dann ständig den genialen Ausblick auf das Salzburger Becken und die untergehende Sonne. Wow!


Dann in die Gänsbrunnstraße eingebogen, links in den schönen Trail eingebogen und auch weiter unten (mit sehr schlechtem Gewissen) noch einmal einen coolen Trail im Wald gewählt. Getroffen habe ich da dann niemand mehr - auch keine Rehe, die ich ja heuer schon zuhauf am Gaisberg angetroffen habe...






Nach dem letzten Trail bin ich noch die Gänsbrunnstraße runtergerollt und sehr zufrieden zurück nach Parsch geradelt. Eine kurze aber superschöne Runde!!

Freitag, 21. Juni 2019

Rund um den Gaisberg (Gizoll-Trail)

Eigentlich wäre ich heute gerne eine längere Runde auf den Mühlstein gefahren - leider komme ich aber erst so spät weg, dass immer mehr dunkle Wolken aufziehen, sodass ich dann ganz kurzfristig umplane. Ich fahre den supercoolen Gizoll-Trail hinauf (sonst ist das einer meiner Lieblingstrails zum Runterfahren...) und bin ganz überrascht, dass ich da absolut problemlos alles durchtrete (einmal bin ich im Gatsch stecken geblieben - aber nur für 1m). Da macht sich dann doch die neue Kassette bemerkbar, die ich beim letzten Mal als ich hier heraufgefahren bin noch nicht gehabt habe. Der etwas leichtere Gang wirkt da tatsächlich Wunder! Ich finde diese Strecke im Wald einfach traumhaft und es gäbe auch noch viele Varianten, die ich auch noch gerne ausprobieren möchte!





Dann weiter auf der Straße bis rauf nach Oberwinkl. Irgendwie scheint mir die 1 Woche Pause seit der letzten Bikerei sehr gut getan zu haben: ich bin glaube ich noch nie so flott nach Oberwinkl raufgetreten wie heute! Dabei habe gleich noch ein MTB-Paar (einer mit E-bike, einer ohne) so richtig verblasen - hat mich selbst gewundert, weil ich da sonst um mind. 5kmH langsamer unterwegs bin! 'So macht das einen Riesenspaß - mein Puls ist zwar ordentlich hoch, aber das tut nach einer Woche ziemlicher Faulenzerei so richtig gut.

In Oberwinkl dann rechts runter zum Klausbach, wo mir eine ganze MTB-Gruppe, von einem Verein entgegenkommt. Da waren alle Altersklassen vertreten, von der U12 bis zur Ü60;-)

In Koppl dann wegen der Umleitung (die Straße wird aufgegraben, weil ein Kanal verlegt wird) einen etwas anderen Weg als sonst, der aber gleich ein paar schöne Aussichten geboten hat!



Ein dickes Dankschön hier schon einmal an die Gemeinde Koppl: da gibt es tatsächlich coole Radwege  - auch fürs MTB, wo man fahren darf, im Winter eine geniale LL-Loipe - mit freiwilliger Spende (deshalb schmeiß ich gleich immer ordentlich rein, weil ich das einfach toll finde!) - einen Bauern, der mir zur Geburtstagsfeier die Zufahrt über seinen Grund zur Labestation (Fass Müllnerbräu und Jause) erlaubt hat - das alles ist in Österreich nicht überall selbstverständlich!



Dann weiter wie gewohnt durch den Bogenschieß-Parcours runter zum Tennisplatz und auf dem schönen Radweg nach Guggenthal. Dort dann auf die andere Seite auf den Heuberg gewechselt und diese Mal nicht den Trail entlang des Alterbachs sondern auf der Straße bis nach Obergnigl.




Dann noch zurück zum Schmedererplatz, es ist schon ziemlich schwarz am Himmel und es donnert auch schon, ich komme aber trocken zuhause an - eine absolut feine Runde!!!

Freitag, 17. Mai 2019

Trailrunde über Glasenbachklamm und Gizoll

Nach der superanstrengenden Physio radle ich direkt von Aigen weg. Ich habe nicht wirklich Zeit und Motivation für eine lange Runde, aber die Glasenbachklamm ist endlich wieder geöffnet und so fahre ich dort den Berg hinauf. Etliche Wanderer und Biker sind unterwegs und trotz des vielen Regens ist es gar nicht mehr so gatschig.






Oben dann links abgebogen und dann nicht rauf zur Straße zur Schwaitl sondern rechts runter und den schönen Trail zurück bis zur Landstraße. Auch wenn ich noch keine große Distanz gefahren bin, ist jetzt schon klar, dass der neue (Cube-)Sattel angenehm ist und für mich gut passt ;-)



In Gizoll dann rechts rein und meinen absoluten Lieblingstrail runter bis nach Aigen.




Eine kurze aber superschöne Runde, mit Trailsurfing im wunderschönen Wald. Jeder der nicht so viel Zeit hat, aber mit einer nicht zu anstrengenden und eher kurzen Auffahrt maximal lang Spaß beim Trailsurfing downhill haben will, sollte diese Runde unbedingt ausprobieren.

Sonntag, 11. November 2018

Trailrunde Glasenbachklamm - Gizoll

Heute ist beim Aufstehen schon das Wetter so gewaltig schön, dass ich trotz ziemlichen Zeitdrucks einfach eine Runde fahren muss. Also rauf aufs Bike und oben wie unten kurzärmelig los ins Vergnügen. Für Mitte November ist es unglaublich warm - erst beim Runterfahren ziehe ich mir einen Sweater über...
Durch die Glasenbachklamm, in der gerade noch ein bisschen Wasser dahinplätschert, rauf.






Oben dann gleich links in Richtung Schwaitlalm. Dann aber nicht rauf zur Straße sondern gleich wieder links und den schönen Trail/Singletrail rüber zur Straße.



Dann ein kurzes Stück auf der Straße - bei den vielen geparkten Autos der Gaisbergwanderer habe ich kurz stehen bleiben müssen, um das auch bildlich festzuhalten.




Dann bei Gizoll rechts die Straße in die Siedlung genommen - beim Waldende zuerst das Panorama bewundert, dann links runter den schönen Trail rein in den Wald genommen.















Dann durchaus anspruchsvoll heute, weil so viel Laub auf den Wegen liegt, dass man nicht sieht, was genau sich drunter verbirgt, auf wunderschön flowigen Trails runter bis nach Aigen. Am Campingplatz vorbei und wieder zurück nach Parsch.
Eine kurze aber supercoole Runde, für alle, die ohne extrasteile und lange Auffahrt möglichst lange Trailriden wollen!