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Dienstag, 11. Mai 2021

Gaisbergspitze über Gänsbrunnstraße

 Nachdem das Wetter am Abend schon schlechter werden soll, fahre ich am Vormittag meine Runde. Ich war schon länger nicht mehr auf der Gaisbergspitze und zum Saisonbeginn ist das ja eine optimale Trainingsfahre, also fahre ich da heute rauf. Über die Gänsbrunnstraße rauf zur Gaisbergstraße. Leider ist ja die Variante rechts oft gesperrt, also radle ich gerade die steile Straße bis zur Gaisbergstraße. 
Dann wie immer zur Zistel und rauf zur Spitze. Ich fühle mich eigentlich recht gut und es läuft auch ganz ok. Schnell bin ich nicht wirklich, aber ich habe mich auch schon schlechter gefühlt bei dieser Auffahrt!






Samstag, 13. März 2021

Gänsbrunnstraße - Rauchenbichl mit Hindernissen (abgesperrte Straße)

Heute fahren wir die Gänsbrunnstraße rauf zur Gaisbergstraße, weil ja im Wald überall Verbotsschilder stehen und wir nicht 'illegal' unterwegs sein wollen. Nach der Abzweigung rechts vor dem letzten steilen Stück rauf zur Gaisbergstraße dann die Riesenüberraschung. Der dort wohnende Bauer hat ein Tor quer über die Straße gebaut und dieses Tor ist geschlossen - mit einem Schild, das die Durchfahrt verboten ist. 

Ziemlich konsterniert schieben wir dann unsere MTBs den absolut steilen Wanderweg am Waldrand entlang hinauf. Irgendwie kann ich es nicht wirklich glauben - nicht nur, dass im Wald überall Verbotsschilder wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, jetzt ist auch noch die Auffahrt auf einer Asphaltstraße verboten. 


Ich habe ja wirklich Verständnis, dass Jäger am Hochsitz ihre Ruhe haben wollen und Hausbesitzer am Berg ganz alleine sein wollen. Ob der Gaisberg als Salzburger Hausberg und zig tausenden Mountainbikern und Wanderern im direkten Umfeld das auch wirklich bieten kann, ist für mich mehr als fraglich! Wenn den Radlern und speziell den Mountainbikern nicht bald vernünftige Alternativen geboten werden, wo man auch legal mountainbiken kann, wird die Situation bald eskalieren. Wenn man nicht einmal auf einer Asphaltstraße mehr fahren darf, werden viele wieder in den Wald ausweichen und wo fahren, wo es auch verboten ist - macht dann ja auch keinen Unterschied mehr! 

Diese Entwicklung macht mir generell Sorgen: wenn auf einem Berg in der Fichtenmonokultur der Borkenkäfer zuschlägt, wird (auch) mit Steuermitteln aus Österreich und der EU eine Forststraße gebaut. Auch ein Haus am Gaisberg braucht Strom, eine Anbindung ans Straßennetz, damit die Privatstraße beim Haus auch irgendwohin führt (inklusive Schneeräumung), Müllentsorgung, eventuell Anschluss an den Kanal. All das wird zu einem großen Teil mit Steuergeldern finanziert. Dann will der Jäger aber alleine am Hochsitz seine Ruhe haben und der Hausbesitzer in Gaisberger Panoramalage will keine lästigen Radfahrer mehr hinter seinem Haus vorbeiradeln sehen. 

Wenn diese egoistische Einstellung immer mehr salonfähig wird, werden wir bald in einem Land leben, in dem ich mich dann nicht mehr wirklich wohl fühle. Warum können nicht alle Beteiligte (in diesem Fall am Berg) vernünftig, rücksichtsvoll und mit Empathie miteinander umgehen. Ist die erste Idee für eine Problemlösung immer das Verbot oder die Klage? Wenn wir es als Gemeinschaft nicht mehr schaffen, für die große Mehrheit akzeptable Kompromisse einzugehen und sich einzelne, einfach weil sie es können, einigeln, haben wir tatsächlich ein großes Problem. Die Lösung heißt sicher nicht, jeder darf überall alles machen, aber sie kann definitiv auch nicht heißen, die Mountainbiker dürfen nirgends nichts machen!!











Freitag, 4. September 2020

Schwarzenbergalm - Hochstadl - St.Jakob a. Thurn - Sbg

Eigentlich wollten wir heute eine längere Runde fahren, aber die Umstände haben das leider nicht zugelassen. So radeln wir auf der schönen und ziemlich leeren Straße rauf in Richtung Erentrudis. Knapp vorher biegen wir zur Schwarzenbergalm, weil Sigi sich das Haus einmal anschauen will für mögliche Feiern.
Von dort dann rüber auf den Schotterweg zum Vollererhof und in Hochstadl rechts runter in Richtung St.Jakob. Bei den Bauernhöfen nach dem Schotterweg bleibe ich stehen und mache - wie immer in letzter Zeit - ein Foto vom für salzburger Verhältnisse sehr ungewöhnlichen Schild (Privatstraße, Durchfahrt verboten, AUSGENOMMEN RADFAHRER!!!!!!). Ja das gibt es tatsächlich bei uns auch noch...
Über St. Jakob und Aigen dann zurück nach Hause - es wird leider schon viel früher dunkel als noch vor einem Monat - es herbstelt leider schon ein bisschen;-(










Donnerstag, 3. September 2020

Rund um den Gaisberg - endlich wieder einmal

Endlich geht sich nach all den Arbeiten endlich wieder ein kleine Tour aus. Ich radle über Judenbergweg und Gersberg nach Guggenthal. Dann den schönen Radweg rauf nach Koppl und am Riedlwirt vorbei rauf durch den Wald. Dann runter zum Meierhofbach und wieder rauf nach Oberwinkl. Auf der Abfahrt traue ich mich nach den letzten Erlebnissen nicht in Gizoll auf den tollen Trail im Wald abzubiegen, sondern fahre auf der Straße weiter und biege weiter unten in den Wald ab, um mir ein paar Meter abzukürzen und den netten Trail im Wald zumindest ein kleines bisschen genießen zu können.
Dann über Aigen zurück. Wie immer eine sehr nette Runde, mit der komplette Trailabfahrt wäre sie für mich fast perfekt...





Sonntag, 12. Juli 2020

Gänsbrunnstraße - Kobenzl/Judenbergtrail

Heute ist das Wetter endlich wieder gut - wenn auch noch deutlich kühler als noch letzte Woche - und ich habe Zeit für eine kurze Runde. Weil ich schon später dran bin, fahre ich relativ gemütlich die Gänsbrunnstraße zur Gaisbergstraße. Dann hinunter und unterhalb des Kobenzl links abgebogen. Dann auf der Trasse und weiter rechts von der Trasse auf einem ziemlich ruppigen Weg runter zum Judenbergweg. Das war heute einige Male ganz schön knapp - glücklicherweise hat es mich nicht geschmissen, das wäre auf diesem steilen Weg mit den vielen großen Steinen nicht wirklich angenehm gewesen. So bin ich froh, dass ich wieder heil unten ankomme und, dass ich ein nette Runde fahren konnte...




Dienstag, 23. Juni 2020

Erentrudis - Lettenbachgraben - Gaisbergspitz

Heute ist das Wetter genial und ich komme relativ früh dazu, eine Runde zu drehen. Also starte ich um 17.30h los in Richtung Elsbethen. Auf der schönen Straße (leider heute mit relativ vielen Autos) rauf zur Erentrudis bin ich recht flott unterwegs. Bei der Erentrudis dann schnell ein paar Fotos von dem genialen Panorama auf Salzburg gemacht und dann radle ich schon weiter zur Fageralm. Dort dann hinter der Fageralm vorbei und den Lettenbachgraben hinunter bis Höhenwald. In Höhenwald halte ich mich rechts (nicht links den schönen Trail wie sonst immer) und fahre direkt nach Hirsteig und hinüber zum Gasthof Ramsau bzw. der Schwaitl. Dann rechts rauf nach Oberwinkl und über die Mittereggalm zur Zistel. Auf dem Weg zur Mitteregg höre ich hinter mir längere Zeit ein ungewöhnlich lautes Dröhnen, das ich irgendwie nicht zuordnen kann. Knapp vor der Mitteregg dann die Auflösung des Rätsels: 25-30 Bundesheerler auf ihren Quads haben eine Ausbildungsfahrt auf den Gaisberg und rasen mit relativ wenig Abstand den Berg hinauf. Das erklärt die ungewöhnliche Geräusch-Kulisse...

Bei der Zistel mache ich heute den ersten und einzigen Zwischenstopp, probiere ein neues Gel aus und radle dann weiter zum Gaisbergspitz. Gefühlt bin ich recht flott unterwegs, trotzdem überholen mich einige Rennradler und auch 1 (Carbon-Hardtail-ohne Rucksack) Mountainbiker.
Oben dann der pure Genuss, weil die Stimmung mit dem nahenden Sonnenuntergang fantatstisch ist. Es sind sehr viele Leute heroben - ich sitze da, wo ich immer sitze und habe trotz der vielen Menschen irgendwie doch meine Ruhe, um den Ausblick und die tolle Stimmung zu genießen.

Dann über die Gaisbergstraße und die Gersbergstraße zurück nach Parsch. Knapp 33km und 1150Hm - somit habe ich heute die 25.000Hm-Marke überschritten. Auch nicht schlecht für Mitte/Ende Juni;-)






Ich war zu langsam mit dem Fotografieren und habe von den knapp 30 Quads nur mehr die 2 Nachzügler erwischt.
Gaisberg mit vielen Paragleitern und 3 Priestern 
Beim Weg zum Gaisbergspitz kommen mir die Bundesheer-Quads wieder entgegen!






 


Massenauflauf am Gaisbergspitz
 





 

Dienstag, 16. Juni 2020

Erentrudis - Mühlstein - Hochstadl - St.Jakob - Aigen

Heute Nachmittag ist das Wetter überraschenderweise ziemlich gut, sodass ich spontan eine MTB-Runde mache. Mit dem neuen Bike machen schöne Trails einfach am meisten Spaß, also möchte über die Erentrudis am Mühlstein dann ab Hochstadl die schönen Trails runter nach St.Jakob fahren.

Die Auffahrt zur Erentrudis rollt ganz gut - vor der Abzweigung nach Höhenwald unterhalte ich mich etwas länger mit einem anderen MTbiker, der sich auch über die momentane Verbots-Welle ärgert. Bei der Erentruids fahre ich den schönen Weg rüber in Richtung Schönalm und in Hochstadl biege ich rechts ab, um die Trails nach St.Jakob runter zu genießen. Leider steht dort aber jetzt ein Fahrrad-Verbotsschild und ich will mich keiner sinnlosen Diskussion aussetzen, also bleibe ich auf dem Schotterweg runter nach Thiersteig, wo ich oft schon raufgeradelt bin.
Dort dann einmal ein Schild der anderen Art: Durchfahrt Verboten - Ausgenommen Radfahrer!!!
Ja auch das ist möglich und das gibt es auch heute noch. Das hat meinen Frust über das Verbotsschild weiter oben zwar nicht weggewischt, aber wenigstens gibt es irgendwo noch jemand, der uns Biker nicht grundsätzlich verdammt und für alles Schlimme auf den Wegen im Wald verantwortlich macht. DANKE dafür!!

Ab dort dann runter nach St.Jakob und über Aigen zurück nach Parsch. Eine sehr schöne Runde, mit den - jetzt verbotenen Trails - wäre sie halt noch um ein ganzes Eck schöner!!











DANKE, DANKE, DANKE!!!