Sonntag, 11. November 2018

Trailrunde Glasenbachklamm - Gizoll

Heute ist beim Aufstehen schon das Wetter so gewaltig schön, dass ich trotz ziemlichen Zeitdrucks einfach eine Runde fahren muss. Also rauf aufs Bike und oben wie unten kurzärmelig los ins Vergnügen. Für Mitte November ist es unglaublich warm - erst beim Runterfahren ziehe ich mir einen Sweater über...
Durch die Glasenbachklamm, in der gerade noch ein bisschen Wasser dahinplätschert, rauf.






Oben dann gleich links in Richtung Schwaitlalm. Dann aber nicht rauf zur Straße sondern gleich wieder links und den schönen Trail/Singletrail rüber zur Straße.



Dann ein kurzes Stück auf der Straße - bei den vielen geparkten Autos der Gaisbergwanderer habe ich kurz stehen bleiben müssen, um das auch bildlich festzuhalten.




Dann bei Gizoll rechts die Straße in die Siedlung genommen - beim Waldende zuerst das Panorama bewundert, dann links runter den schönen Trail rein in den Wald genommen.















Dann durchaus anspruchsvoll heute, weil so viel Laub auf den Wegen liegt, dass man nicht sieht, was genau sich drunter verbirgt, auf wunderschön flowigen Trails runter bis nach Aigen. Am Campingplatz vorbei und wieder zurück nach Parsch.
Eine kurze aber supercoole Runde, für alle, die ohne extrasteile und lange Auffahrt möglichst lange Trailriden wollen!

Dienstag, 6. November 2018

Rußbach - Schwarzensee




In der Mittagspause des Seminars bleibt kurz Zeit für eine kleine Runde. Also auf nach Rußbach, dort das Auto im Wald abgestellt, die kurzärmelige Radlgarnitur angelegt und rauf aufs MTB. Auf der durchaus steilen Straße radle ich sehr flott bergauf - überhole auch gleich 2 Biker. Weiter oben bin ich dann rechts in den Wald abgebogen - wundersamerweise ist hier kein Verbotsschild gestanden, dafür war der Weg einfach mitten im Wald aus und ich habe mich quer durch den Wald zur Straße durchgeschlagen. Oben dann den Schwarzensee entlang.




Es gibt zwar organisierte Kutschenfahrten rund um den See, mit dem Fahrrad ist das aber strengstens verboten - wie man auf zahlreichen Schildern immer wieder sehen kann...Also bis zum Ende des Sees gefahren, schnell ein paar Fotos gemacht und dann nicht rund um den See zurück, sondern genau gleich wie ich gekommen bin. Generell stehen hier so viele Fahrverbotsschilder herum, dass das Biken trotz des sensationellen Wetters und der tollen Natur keinen Spaß mehr macht.





Beim Zurückfahren habe ich dann einen weiteren Forstweg ausprobiert, bei dem ebenfalls kein Verbotsschild montiert war. Also rein in den Wald, etliche Höhenmeter runter, bis dann doch wieder das obligate Fahrrad-Verbotsschild auftaucht. Also auch hier wieder umgedreht, zurück zur Straße und runter zum Auto.

Bei mehr Zeit wäre ich die tolle und erlaubte (!!) Überfahrt rüber zum Attersee gefahren, aber dann wäre ich am Nachmittag viel zu spät gekommen. So bleibt der tolle Herbsttag mit 22 Grad und leider auch die unzähligen, meiner Meinung nach sinnlosen Fahrradsverbotsschilder in Erinnerung...

Sonntag, 4. November 2018

Kehlsteinhaus

Glücklicherweise habe ich gestern schon eine Tour für heute ausgemacht -sonst wäre ich ziemlich sicher heute nicht am Bike gesessen. So haben wir - nach dem Supertipp, dass die Kehlsteinstraße mittlerweile für Radfahrer geöffnet ist (weil keine Busse mehr fahren...) - heute die tolle Auffahrt zum Kehlsteinhaus in Angriff genommen. Knapp vor dem Besucherparkplatz parken wir unser Auto und können auch gleich auf die Rampe einbiegen, die auf einer dick gemauerten Brücke über die Straße geht. Es geht gleich einmal knackig los auf dem Asphalt - und es bleibt eigentlich auch während der ganzen Auffahrt ziemlich steil.




Wir schnaufen beide ziemlich, um das gestern konsumierte Hopfengetränk ordentlich rauszuschwitzen. Die Auffahrt ist nicht unangenehm, aber doch so steil, dass man fast durchgehend mit den kleinsten Gängen treten muss. Wir zumindest - den geschätzt tausenden Ebikern scheint das Raufstrampeln, aufrecht sitzend, quatschend, mit einer Jeans bekleidet und stets von einem mehr oder minder lauten Surren begleitet, überhaupt nicht anstrengend zu sein.





Die Ausblicke runter auf den Königsee, die Scharitzkehlalm, das Bergpanorama und auch der Blick zurück auf Untersberg und Salzburg sind einmalig. Allein deshalb sollte man hier unbedingt einmal gewesen sein - optimalerweise mit dem MTB - was aber fast das ganze Jahr nicht möglich ist!
Oben sind wir dann noch die Gipfelpyramide rauf bis zum Kehlsteinhaus gefahren - wie viele, viele andere auch. Irgendwie ist das Kehlsteinhaus ein ziemlich verrücktes Relikt aus dem 3. Reich. Man fragt sich schon, wer auf die Idee kommt, mitten auf einem wunderschönen Berg eine festungsgleiche Hütte hinzustellen, mit dem Panorama rundherum...
















Wir geniessen den tollen Ausblick - ziehen uns um und rollen bald den schönen - ebenfalls komplett asphaltierten Weg - auf der Nordseite des Kehlsteins hinunter. Durch schöne Lerchenwälder zieht sich das teils in den Fels gesprengte Sträßlein, das perfekt zum Runterzirkeln ist.
Unten dann noch auf einer Forststraße ein anstrengender Hindernisparcours über unzählige umgefallene Bäume, bevor wir auf die Mautstraße einbiegen und gleich einmal wieder beim Auto angekommen sind.




Eine Supertour - Traumpanoramen, gefühlt irgendwie zwischen Glocknerstraße und Gardasee anzusiedeln. Prädikat - absolut empfehlenswert!!

Freitag, 2. November 2018

Saalfelden - Salzburg auf dem Saalachradweg (mit Hindernissen)

Heute geht es nach 2 Tagen in Saalfelden zurück nach Salzburg. Ich starte - gut eingepackt - um 13.30 in Saalfelden mit dem MTB los. Auf dem Radweg geht es flott bis zum Brandlhof. Danach wird es etwas mühsam, weil der Sturm der letzten Tage so viele Bäume umgehaut hat, dass der Radweg bis Weißbach immer wieder gesperrt ist. Ich finde, dass es für mich weniger gefährlich ist von einem eventuell abrutschenden Baum getroffen zu werden als auf der stark befahrenen Bundesstraße dahinzuradeln. Also bin ich öfters gezwungen abzusteigen, Passagen zu umgehen bzw. zu umtragen - komme aber trotzdem ganz gut voran. Leider habe ich bis Lofer ziemlichen Gegenwind - das macht die Sache auch nicht unbedingt angenehmer...
Bei St.Martin biege ich auf den Radweg in Richtung Wildental ab und fahre auf der rechten Saalachseite bis Scheffsnoth. Dort dann der superschöne Trail bis Au, auf dem ich auch ein paar Paddler in der Teufelsschlucht bewundern kann.








Mir war ja schon ein bisschen kalt - wie angenehm es am/im Wasser war, möchte ich mir gar nicht ausmalen... Bei Au und der ehemaligen Ausstiegstelle von meiner Zeit als Rafting-Guide habe ich die Flussseite gewechselt und erst knapp vor dem Kniepass muss man dann ein kurzes Stück entlang der Bundesstraße fahren.


In Unken dann bis zur Grenze und dort dann runter zur Kläranlage. Dort dann gleich wieder links- ich wähle hier heute die deutlich kürzere und mit weniger Höhenmetern einfachere Variante auf der linken Saalachseite . vorbei am schönen Wasserfall.




Vor Schneitzelreuth steht für die Autofahrer eine Ampelanlage, weil da immer noch eine Baustelle ist. So habe ich das Glück, dass ich das kurze Stück auf der Bundesstraße (bis zur Steinbrücke) komplett autofrei befahren kann - ich drücke auch voll drauf, damit ich mich nicht mit Kolonnen an vorbeifahrenden Autos herumärgern muss. So biege ich vor der Steinbrücke, wo es dann gerade nach Berchtesgaden weiterginge, bzw. links auf der Hauptstraße nach Bad Reichenhall, lins ab und radle links vom Stausee - auf der schönen Radstrecke - bis Bad Reichenhall.



Interessanterweise wäre auch dieser Radweg wegen Bauarbeiten gesperrt gewesen - ich habe aber nirgends eine Baustelle / Arbeiten entdecken können und Wanderer waren auch jede Menge unterwegs...
In Bad Reichenhall gleich nach der Predigtstuhlbahn rechts über die Brücke und links auf den Radweg eingebogen. Dann immer auf diesem Radweg bis Piding bzw. Hammerau, wo ich über die Brücke rüber nach Österreich wechsle. Dann noch immer an der Saalach entlang bis fast zum Saalachspitz (Red Bull Akademie) und am Saalzachsee vorbei, unter der Autobahnbrücke durch, den Alterbach entlang bis Sam und dann am Saloon vorbei nach Parsch und zum Schmedererplatz nach Hause. Insgesamt ca. 78km und immerhin 250Hm, obwohl es meist bergab geht... Eine wirklich schöne Tour, die fast ausschließlich auf Radwegen bis Salzburg zu fahren ist!