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Montag, 1. Juni 2020

Mühlsteinumrundung

Heute nutzen wir das schöne Wetter und den Feiertag für eine nette Runde rund um den Mühlstein. Über die Asphaltstraße von der Glasenbacklamm weg fahren wir rauf nach Höhenwald, dort dann nicht links und auf der Wiestalstraße sondern geradeaus direkt zum Egelsee (wo Radfahren auch wieder verboten ist).
Beim Bauernhof in Gimpl fahren wir gerade weiter nach Gasteig und rollen von dort gemütlich runter nach St.Jakob. Als Abschluss sind wir noch im Langenloiser Hof eingekehrt - es ist wirklich schön, wieder in einem Gastgarten ein Apres-Bike Bier trinken zu können;-)
Obwohl der Großteil der Runde auf Asphalt gefahren wird, ist es landschaftlich ein echter Genus und definitiv empfehlenswert!!










Samstag, 8. September 2018

Glasenbachklamm, Egelsee, Mühlstein, Fageralm, Lettenbachgraben

Nach 2 Wochen, in denen ich krankheits- und wetterbedingt nicht zum Biken gekommen bin, geht sich heute endlich wieder einmal eine Tour aus. Ich bin noch nicht wirklich fit - die Nase rinnt nach wie vor - deshalb beschließe ich, meine ursprüngliche Planung zu ändern und nicht über die trockenen Klammen, sondern über Glasenbachklamm und Egelsee auf den Mühlstein zu fahren. Die Entscheidung war absolut richtig - es ist eine richtig schöne Genusstour geworden.
Es ist angenehm warm, aber weit nicht mehr so heiß wie im restlichen Sommer. In der Glasenbachklamm begegnen mir noch einige Wanderer und Biker, aber ab der Abzweigung zum Egelsee war ich bis zum Mühlstein - bzw. zur Fageralm komplett alleine!



Leider ist die wunderschöne Strecke zum Egelsee ja mit einem Fahrverbot belegt, deshalb hier die dringende Empfehlung dort nicht zu fahren. Landschaftlich ist das aber - speziell bei Bedingungen wie heute - ein richtiges Kleinod: ein liebliches Bächlein, das sich immer die Straße entlangschlängelt, Sonnenstrahlen, die durch teils schon herbstlich gefärbtes Laub blinzeln, dazu eine unglaubliche Stille, die nur von einem Bussardpärchen unterbrochen wird - WUNDERSCHÖN!!









Beim Gimplgut biege ich dann rechts ab - ein paar Meter kann man noch gut fahren, aber bald steige ich ab, erstens weil ich noch nicht ganz fit bin und zweitens, weil es etwas feucht und damit ziemlich rutschig ist. Nach einer kurzen Schiebepassage kommt man bei der Schönalm wieder heraus und zweigt bald in die 'normale' Forststraße rauf zum Mühlstein ein.



Ich biege dann knapp nach der Abzweigung zur Erentrudis rechts vom Weg ab, um direkt zur tollen Aussicht von der Mühlsteinwand zu kommen. Von dort dann vorbei an einigen Biotopen und einem netten Downhill kommt man zur Fageralm und über den heute ziemlich anspruchsvollen Trail runter nach Höhenwald bzw. zur Straße runter nach Elsbethen.






Die Wege im Wald sind heute technisch anspruchsvoll - naß und von den starken Regenfällen sehr ausgeschwemmt, sodass etliche große Stein sehr zackig im Weg stehen. Ich war auch lange nicht mehr so wackelig unterwegs - bin 2 Mal sogar an Stellen abgestiegen, wo ich sonst immer runterfahre. Aber bevor es mich in den Wald schmeißt, schiebe ich lieber ein paar Meter und verletze mich nicht.



Beim Nachhause-Rollen habe ich schon einen dicken Grinser im Gesicht - das war heute eine wunderschöne Genusstour - nicht zu anstrengend, weil ich viel mit leichten Gängen gefahren bin, landschaftlich ein Traum und diese leicht herbstliche Stimmung im Wald ist einfach zauberhaft!
















Mittwoch, 28. Juni 2017

Seeboden - Egelsee - Höhenweg - Trailsurfing - St.Wolfgang

Mit der ganzen Gruppe und einem coolen Guide radeln wir rauf zum Egelsee. Dort dann rechts auf den Höhenweg abgebogen, wo es gleich einmal eine schöne Wurzelpassage zu überwinden gibt. Immer am Bergrücken entlang befahren wir einige Single-Trails, Passagen mit größeren Steinen und Wurzeln - aber alles insgesamt sehr flowig und selbst mit meinem Hardtail 29er ziemlich cool zum cruisen. In St.Wolfgang dann auf einer schmalen Asphaltstraße oberhalb der Autobahn entlang und mit einer flotten Abfahrt zurück hinunter nach Seeboden. Eine absolut empfehlenswerte Runde mit einer nette Auffahrt zum Egelsee und wirklich coolem Trail-Surfing am Höhenweg nach St.Wolfgang!!



Montag, 26. Juni 2017

Rund um den Millstättersee

Heute geht sich eine kleine Runde rund um den schönen Millstättersee aus:



Von Seeboden aus auf dem Radweg nach Millstatt und weiter bis Döbriach rollt es sich recht flott - auch wenn die Straße, die direkt daneben verläuft, das Vergnügen etwas mindert.


Ab Döbriach wird es eine coole Tour.



Bei der kurzen steilen Auffahrt auf der Straße dann wieder einmal ein altbekanntes Bild - der Weg der offiziellen Rad-Runde rund um den See ist (von den ÖBf) gesperrt, sodass ich weiter raufradle und dann erst recht auf  einen ÖBf-Weg mit Fahrverbotsschild einbiege. Irgendwie muss ich aber um den See bzw. zurück nach Seeboden, also habe ich kein ganz so schlechtes Gewissen...



So geht es fast bis zum Egelsee hinauf - dafür dann aber auch ab dem Punkt, wo man auf den 'normalen' Egelseeweg trifft, rollt man nur mehr bergab bis hinunter nach Seeboden. Eine wirklich feine Runde - vor allem auf der Rückfahrt!!

Samstag, 18. Juni 2016

Egelsee-Runde nach Rif

Bei strahlendem Sonnenschein geht es heute durch die Glasenbachklamm rauf zum Egelsee. In der Klamm ist ziemlicher Betrieb, weil Mozart100 heute stattfindet und viele TeilnehmerInnen gerade die Klamm raufhecheln wie ich mit dem MTB vorbeiflitze (;-)) .
Bei der Fahrt zum Egelsee - die wie immer wunderschön ist - dann ein besonderes Naturschauspiel: vom Bach fliegt ein Schwarzstorch weg! Diese scheuen Tiere sieht man eigentlich relativ selten - in der Egelseegegend muss aber irgendwo ein Paar brüten - sonst wäre der Storch ja nicht beim Bach gewesen...
Weil ich möglichst bald in Rif sein soll, kann ich leider die vielen sehr vielversprechend ausschauenden Wege nicht ausprobieren, die dauernd links und rechts von der kleinen Straße weggehen. So rolle ich vom Gimplgut weg vorbei an der Auffahrt zum Vollererhof, knapp vor St.Jakob vorbei hinunter nach Puch zur FH in Urstein. Dort dann unter der Autobahn durch, die Eisenbahn und die Salzach  überquert und schon war ich in Rif.
Eine sehr schöne Tour - wenn man da noch ein paar Schmankerl in Form von schönen Waldwegen dazunimmt - eine wunderschöne Tour!
Insgesamt knapp 21km und 370Hm.

Montag, 7. Juli 2014

Trans-Alp Tag3: Erlacher Bock-Hütte - Hochegg (Goldecker Mautstraße)



In der Früh stehe ich um 6 Uhr auf und werde im Freien gleich von wilden Schreien der ortsansässigen Murmeltiere geweckt. Die Stimmung ist unglaublich schön und das fast komplett alleine!!
Beim Frühstück möchte die Hüttenwirtin mir eine kleine Mastkur verpassen - ich habe nicht einmal annähernd alles essen können, was sie sich für mich vorbereitet hätte. So gehe ich gestärkt (aber nicht überfressen) in den Tag. Beim Plaudern habe ich ihr noch erklärt, wo ich eigentlich hin will und sie gibt mir den SUPER-Tipp, dass ich doch mein Rad einfach den Berg hinter der Hütte (Predigerstuhl) raufschieben soll, von dort könnte man dann bis zum Nöringsattel fast alles auf dem Fahrrad dahinrollen. Auf meine Rückfrage, ob ich denn da überhaupt fahren dürfe die von dieser Tour schon bekannte Reaktion: da fahren alle und es wird sicher auch niemand stören! Also schiebe/trage ich mein Fahrrad wieder ca. 45 Minuten den Berg hinauf.















Oben dann der totale Wahnsinn. Ein sensationeller Ausblick, eine gewaltige, unglaublich ruhige Stimmung und ab dem ersten Vorgipfel bis zum Gipfelkreuz kann man alles super mit dem Rad fahren. Irgendwie absolut verrückt - links geht es ein paar 100 Meter runter, rechts die schönste Almlandschaft und man kann auf einem schönen Schotterweg dahinradeln. Absolut genial!!







Wenn ich auf dem Gipfel nicht länger telefonisch Computerprobleme hätte lösen müssen, wäre das ein unglaublicher Kraftplatz gewesen, an dem selbst ich - der ja eher nicht so esoterisch angehaucht ist - meditiert oder zumindest in Ruhe Kraft geschöpft hätte. Auch so war es schön - und nachdem die Computersachen mehr oder minder gelöst waren - eine unglaublich beeindruckende Erfahrung.

Nach einigen Minuten der Entspannung bin ich dann auf dem Bike auf dem Weg losgerollt. Bald bin ich auf die schönen Almwiesen abgebogen und vom Rad abgestiegen - im Nationalpark will ich einerseits nicht quer über eine Wiese fahren, andererseits ist der Ort so schön, dass man da möglichst langsam unterwegs sein sollte, um alles aufnehmen zu können, was so um einen herum los ist!












Gleich nach dem Gipfelkreuz beginnen sich 2 kleine Bächlein durch die Almfläche zu schlängeln, man hört Murmeltiere und Vögel, auch die Bienen summen in der Höhe noch brav. Nach einer kurzen Zeit komme ich bei der Kaninger Wollitzenhütte an - eine nicht bewirtschaftete Schutzhütte. Wie ich sie gesehen habe, war ich froh am Vortag umgeplant zu haben, sonst hätte ich da alleine, ohne Essen/Trinken übernachten können. Eine nicht so schöne Vorstellung...
Genau beim See beginnt auch eine schöne, grobschottrige Forststraße, wo ich wieder auf mein Rad aufsteige. Nach nur 100m Dahinrollen schrecke ich die ersten Murmeltiere auf: ein ganzer Clan rastet auf dem Weg bzw. in den Almrauschbüschen links und rechts neben dem Weg und beginnt wie verrückt davonzurennen als sie mich bemerken. Ich habe nicht gewusst, dass die Tierchen so schnell laufen können...




Ich war leider nicht schnell genug, alle Mankeis zu fotografieren, aber eines habe ich auf dem Foto unten noch erwischt, bevor es in seinem Bau verschwunden ist... Danach habe ich noch ein paar Jungtiere im Almrausch entdeckt, die dann auch noch laut piepsend davongelaufen sind. Sehr oft scheinen die hier nicht gestört zu werden. Eigentlich unverständlich, die Gegend ist umwerfend, fast paradiesisch!









Ich rolle den langen Weg hinunter bis zur Abzweigung zur Hoisbauernhütte. Dabei begegne ich einem Bauern und einem Forstarbeiter - beide begrüssen mich freundlich, was mich dann doch erstaunt hat, weil unten für die auffahrenden Radler ein Verbotsschild hängt. Offenbar ist das nur dazu da um rechtlich keine Probleme zu bekommen - so wie in anderen Gegenden Österreichs, wo man fast vom Rad geschossen (Jäger) oder vom Weg abgedrängt (ÖBf-Mitarbeiter) wird, ist es hier definitiv nicht. Die Leute sind alle extrem freundlich und hilfsbereit - vielleicht auch, weil eben nicht sehr viele Touristen hier unterwegs sind...




Nach der Einsamkeit AUF den Nockbergen, geht es einsam weiter auf dem Weg vorbei an der Hoisbauern-Hütte bis zum Nöringsattel. Wieder weit und breit keine Menschenseele, nur Kühe stehen jede Menge oft auch mitten auf dem Weg herum und Ameisenhaufen habe ich sowieso noch nie so viele gesehen, wie auf dieser Alpenüberquerung...








Immer leicht bergauf oder bergab mit dem tiefsten Punkt auf 1500m geht es dahin, eine absolut perfekte Anfahrt zum Nöringsattel!! Für die kurze Tragepassage rauf auf den Predigerstuhl wird man mit unglaublichen Ausblicken, einsamer Natur und etlichen eingesparten Höhenmeteren (sonst runter bis Kaning auf 1000m und wieder rauf auf den Nöringsattel bei 1650m) belohnt. Am Nöringsattel wähle ich den Fußweg zum Millstätter-Törl. Man könnte alles von unten weg fahren, wenn man die nächste Einfahrt zur Riegelalm nähme. Mir gefällt es aber so gut, dass ich das kurze Tragestück gerne in Kauf nehme, den Hintern spüre ich ja auch schon ein bisschen, da tut etwas wandern schon gut.







Auch hier wieder - wunderschöne Natur, die ich in absoluter Einsamkeit genießen kann. Seit meinem Start um 8 Uhr in der Früh bis zur Millstätter Hütte habe ich insgesamt nur 2 Menschen getroffen - das sagt alles über die Einsamkeit in dieser Gegend aus. SCHÖN!!
Bald endet die Trage-/Schiebepassage, auf der ich mein Fahrradschloss irgendwo losgeworden bin und der Weg mündet in den Fahrweg zum Millstätter Törl. Ich bin wirklich gut drauf, und radle sehr flott die paar Höhenmeter bis zum Sattel und runter zur Millstätter HÜtte.







Ich genieße endlich ein ausgiebiges Mittagessen und mache mich nach einer längeren Pause wieder auf den Weg. Genau wie ich weiterfahren will, trudeln auch die 3 deutschen Mountainbiker wieder ein, die ich vorher schon ein paar Mal getroffen habe. Sie haben in Kaning übernachtet und haben ein paar Hm mehr als ich zum Millstätter Törl hinter sich. So überwältigende Natureindrücke, wie ich sie am Predigerstuhl und beim Wollitzenhaus hatte, haben sie aber nicht erlebt...











Über 1000Hm vernichte ich am Stück bis hinunter zum Millstättersee. In Döbriach habe ich fast 30 Minuten Pause, weil ich mir ein neues Schloss kaufe - ohne ist es mir einfach zu riskant. Dann weiter auf dem altbekannten, heuer schon gefahrenen Weg auf der Südseite des Millstättersees bis hinauf zum Egelsee.












Wenn ich im Mai da bin, sitze ich meistens alleine am See - heute aber sind richtig Massen unterwegs. Ganze Familien verbringen auf den Holzplätten ihren Tag beim Schwimmen und Relaxen am wunderschönen und gelenksheilenden Egelsee. Ich raste nur kurz und mache mich an die Querung des Drautals um die letzte Bergfahrt für heute in Angriff zu nehmen - hinauf aufs Goldeck.






Bei Oberamlach biege ich auf eine kleine Asphaltstraße ab, die sich immer angenehm ansteigend das Goldeck hinaufwindet. Nach Kleinsass wird aus der Asphaltstraße eine Schotterstraße und die Gegend gleich um einiges liebreizender. Erst in Drußnitz fährt man dann wieder auf Asphalt weiter. Es ist jetzt sehr heiß, ich ziehe alles aus, was nicht unbedingt notwendig ist, um etwas mehr Kühlung zu haben. Relativ erschöpft komme ich beim Sonnenhof vorbei - ein Gasthof, leider ohne Unterkunftsmöglichkeit. Die Wirtin meint, dass ca. 100 Hm weiter unten ein Apartmenthaus ist, wo ich sicher ein Zimmer bekomme - ich will aber erst was essen und trinken und lasse sie das mit dem Zimmer für mich erledigen. Das hat auch gut funktioniert und so habe ich - nach einem ausgiebigen Abendessen - meine Räumlichkeiten (!) im Alpenland bezogen (Aufenthaltsraum, Küche, Bad mit Badewanne, Klo, 2 Schlafzimmer - und das alles für 30€ inkl. super Frühstück).