Samstag, 13. März 2021

Gänsbrunnstraße - Rauchenbichl mit Hindernissen (abgesperrte Straße)

Heute fahren wir die Gänsbrunnstraße rauf zur Gaisbergstraße, weil ja im Wald überall Verbotsschilder stehen und wir nicht 'illegal' unterwegs sein wollen. Nach der Abzweigung rechts vor dem letzten steilen Stück rauf zur Gaisbergstraße dann die Riesenüberraschung. Der dort wohnende Bauer hat ein Tor quer über die Straße gebaut und dieses Tor ist geschlossen - mit einem Schild, das die Durchfahrt verboten ist. 

Ziemlich konsterniert schieben wir dann unsere MTBs den absolut steilen Wanderweg am Waldrand entlang hinauf. Irgendwie kann ich es nicht wirklich glauben - nicht nur, dass im Wald überall Verbotsschilder wie die Schwammerl aus dem Boden schießen, jetzt ist auch noch die Auffahrt auf einer Asphaltstraße verboten. 


Ich habe ja wirklich Verständnis, dass Jäger am Hochsitz ihre Ruhe haben wollen und Hausbesitzer am Berg ganz alleine sein wollen. Ob der Gaisberg als Salzburger Hausberg und zig tausenden Mountainbikern und Wanderern im direkten Umfeld das auch wirklich bieten kann, ist für mich mehr als fraglich! Wenn den Radlern und speziell den Mountainbikern nicht bald vernünftige Alternativen geboten werden, wo man auch legal mountainbiken kann, wird die Situation bald eskalieren. Wenn man nicht einmal auf einer Asphaltstraße mehr fahren darf, werden viele wieder in den Wald ausweichen und wo fahren, wo es auch verboten ist - macht dann ja auch keinen Unterschied mehr! 

Diese Entwicklung macht mir generell Sorgen: wenn auf einem Berg in der Fichtenmonokultur der Borkenkäfer zuschlägt, wird (auch) mit Steuermitteln aus Österreich und der EU eine Forststraße gebaut. Auch ein Haus am Gaisberg braucht Strom, eine Anbindung ans Straßennetz, damit die Privatstraße beim Haus auch irgendwohin führt (inklusive Schneeräumung), Müllentsorgung, eventuell Anschluss an den Kanal. All das wird zu einem großen Teil mit Steuergeldern finanziert. Dann will der Jäger aber alleine am Hochsitz seine Ruhe haben und der Hausbesitzer in Gaisberger Panoramalage will keine lästigen Radfahrer mehr hinter seinem Haus vorbeiradeln sehen. 

Wenn diese egoistische Einstellung immer mehr salonfähig wird, werden wir bald in einem Land leben, in dem ich mich dann nicht mehr wirklich wohl fühle. Warum können nicht alle Beteiligte (in diesem Fall am Berg) vernünftig, rücksichtsvoll und mit Empathie miteinander umgehen. Ist die erste Idee für eine Problemlösung immer das Verbot oder die Klage? Wenn wir es als Gemeinschaft nicht mehr schaffen, für die große Mehrheit akzeptable Kompromisse einzugehen und sich einzelne, einfach weil sie es können, einigeln, haben wir tatsächlich ein großes Problem. Die Lösung heißt sicher nicht, jeder darf überall alles machen, aber sie kann definitiv auch nicht heißen, die Mountainbiker dürfen nirgends nichts machen!!











Dienstag, 9. März 2021

Gaisbergrunde

 Das Wetter passt - ich habe Zeit also radle ich heute wieder einmal meine Hausrunde um den Gaisberg. 

Über den Judenbergweg und die Trasse fahre ich rauf zur Gaisbergstraße, dann weiter bis zur Abzweigung zur Mittereggalm. Dort runter nach Oberwinkl und links in Richtung Meierhofbach und Koppl. 
Am höchsten Punkt beim schönen Bankerl dann kurze Pause und die warmen Sachen angezogen und über Koppler Tennisplatz, den schönen Radweg bis Guggenthal, dann rüber auf den Heuberg und bis Obergnigl und zurück nach Parsch. Eine immer wieder schöne Runde - auch diese Runde momentan noch ohne Verbotsschilder. Hoffentlich bleibt das so!!









Dienstag, 2. März 2021

Gaisbergspitze über Gänsbrunnstraße

 Ich habe Zeit und das Wetter passt perfekt, also mache ich heute wieder eine Ausfahrt. Leider sind viele erstrebenswerte Ziele momentan noch mit Schnee bedeckt oder liegen in Deutschland - wo man momentan per Bike ja eher nicht willkommen ist. 
Also geht es wieder einmal rauf auf den Gaisberg. Zu Saisonbeginn passt das auch ganz gut, um ins Rollen zu kommen, später habe ich dann meistens ohnehin weniger Lust mich auf der Straße raufzuquälen;-)
Insgesamt geht es heute recht gut. Ich kann alles im 3. Gang durchtreten und bin auch deutlich schneller als zuletzt. Weit entfernt von irgendwelchen Rekorden, aber für März eigentlich schon recht respektabel.

Der Ausblick war wie immer genial und der Paragleiter, der eine richtige Flugshow direkt am/über dem Startplatz abgezogen hat, war auch cool zu beobachten!








Freitag, 26. Februar 2021

Rund um den GAisberg

 Bei dem schönen Wetter probiere ich heuer erstmals die Gaisbergumrundung. Über die steile Aspahltstraße rauf zum Gersberg bzw. der Gaisbergstraße - dort dann runter nach Guggenthal und dann weiter auf dem schönen Radweg bis rauf zum Riedlwirt in Koppl. Dann rechts hinauf am Bogen-Parcour vorbei, wo auch einige Bogenschützen im Wald unterwegs waren. Rauf zum schönen Bankerl und über Aschau runter zum Meierhofbach / Klaus. Es liegt nirgends mehr Schnee - zumeist bin ich sogar auf trockenen Wegen unterwegs. Für diese Jahreszeit ziemlich ungewöhnlich, genauso wie die Tatsache, dass ich mit kurzer Hose und kurzärmelig unterwegs bin. 

Dann runter und über Gizoll und Aigen zurück nach Parsch. Eine wie immer sehr schöne Runde - vielleicht darf man ja irgendwann auch wieder durch die Glasenbachklamm rauffahren - dann wäre die Runde noch um einiges schöner. 




Dienstag, 23. Februar 2021

Gaisbergspitze über Gänsbrunnstraße

  Ich habe heute etwas Zeit und so nutze ich das perfekte Wetter, um wieder auf den Gaisberg zu fahren. Über die Gänsbrunnstraße rauf zur Gaisbergstraße und vorbei an der Zistel bis rauf zur Gaisbergspitze. 
Ich bin heute gefühlt um einiges besser unterwegs als noch am Sonntag - bis zur Gaisbergstraße max. im 3. Gang und ab der Zistel max. im 2. Ohne mich wirklich auszupowern bin ich um einiges schneller als letztes Mal - wirklich schnell war das heute aber definitiv auch nicht!

Oben dann der spektakuläre Ausblick auf das Salzburger Becken, mit den vielen Bergen rundherum, von denen man wegen des Saharasandes kaum etwas gesehen hat...









Sonntag, 21. Februar 2021

Saisonstart auf die Gaisbergspitze

 Nach dem abrupten Saisonende im September nach meinem Unfall, bin ich heute das erste Mal wieder outdoor mit dem MTB unterwegs. Auf der Rolle habe ich ja schon etliche Stunden verbracht - bei dem schönen Wetter muss man aber einfach raus!

Ich wähle die wirklich knackig steile Auffahrt zur Gersbergalm. Es geht eigentlich gut - nicht wahnsinnig schnell, aber trotz der Steilheit eigentlich problemlos. Auf der Gaisbergstraße bin ich ziemlich alleine unterwegs - es überholt mich auch keiner bis nach der Zistel, obwohl ich eher ziemlich langsam auf dem Weg bin... Ich fahre - mit einem ganz kurzen Stopp in der Nocksteinkehre - alles durch und nie im ersten Gang. Insgesamt eine eher langsame Auffahrt, aber für den Saisonstart gar nicht so schlecht. Ich war ja heuer im Winter auch sehr oft zu Fuß auf dem Gaisberg - da war ich meistens schneller als heute mit dem Bike. 
Oben kurz den Wahnsinnsausblick genießen, umziehen und gleich wieder runter. Das ist im Vergleich zum Wandern einfach cool, dass man so schnell dann wieder zuhause ist! 






Montag, 21. September 2020

Gaisbergrunde über Kobenzlauffahrt - Mitteregg

 Wenn ich gewusst hätte, dass das für längere Zeit meine letzte Ausfahrt werden wird, hätte ich sie noch weit mehr genossen als ich das ohnehin getan habe. Ich starte relativ spät über Kobenzlauffahrt rauf zur Gaisbergstraße und weiter bis zur Abzweigung zur Mittereggalm. Dann runter nach Oberwinkl und rüber nach Koppl. Durch den Wald runter zu den Tennisplätzen - vorbei am Riedlwirt und auf dem schönen Radweg runter nach Guggenthal. Ich freue mich jedes Mal wieder, dass hier Mountainbiken explizit erlaubt ist - leider ja mittlerweile wirklich eine Seltenheit!! 
Dann fahre ich nicht wie sonst meistens am Heuberg weiter, sondern vorbei an der neuen Siedlung den steilen Radweg runter nach Obergnigl und zurück nach Parsch. 

Eine schöne Runde - wenn mir bewusst gewesen wäre, wie lange ich so etwas nicht mehr fahren werde können, hätte ich sie noch einmal um einiges mehr genossen!!